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Die Mitte Cham sagt Ja zu allen Geschäften

9. Dezember 2024 – Ende November fassten rund zwanzig Mitglieder von Die Mitte Cham die Parolen für die Einwohnergemeindeversammlung im Dezember. Sie sagten Ja zum Budget 2025 und zum Kredit für die Testplanung beim Standort Städtli.

Durch die Parteiversammlung führte Ortsparteipräsident Matthias Zoller. Das Budget 2025 gab Anlass zu Diskussionen. Die Mitte Cham unterstützt im Grundsatz das Vorhaben, in zukunftsweisende Infrastrukturprojekte zu investieren. Cham wächst, entsprechend wächst das Investitionsvolumen. Dieser Umstand schlägt sich auch im Verwaltungsbetrieb nieder. Trotz der aktuell positiven Finanzlage müssen mittel- bis langfristig sämtliche Ausgaben und Investitionen kritisch geprüft und laufend hinterfragt werden – so der Tenor aus der Versammlung. Die Mitte Cham wird deshalb auch in Zukunft ein besonderes Augenmerk auf die geplanten Ausgaben werfen gemäss dem Motto: Nützliches vor Wünschbarem. In der Schlussabstimmung zum Budget 2025 fasste Die Mitte Cham die Ja-Parole Die Finanzstrategie haben die Mitte-Mitglieder zur Kenntnis genommen.

Der Kreditantrag für die Testplanung «Schulraumerweiterung Standort Städtli» unterstützen die Anwesenden. Unvoreingenommen Planen und das Aufzeigen einer Gesamtschau ist wichtig, damit das Optimum aus dem entsprechenden Perimeter herausgeholt werden kann. Das ist im Sinne von Die Mitte Cham und die Mitglieder unterstützen den Antrag des Gemeinderats.

Die Mitte Cham hat zudem eine Motion eingereicht zur definitiven Abschaffung der Konzessionsgebühren für Strom, Wasser und Gas. Im Dezember 2019 wurden die Konzessionsgebühren auf 50% reduziert, an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2022 wurde dann für die Jahre 2023 und 2024 auf die Konzessionsgebühren verzichtet. Der aktuell lautende Antrag des Gemeinderates zum Budget 2025 sieht ebenfalls einen Verzicht vor. Es macht daher Sinn und ist vertretbar, aufgrund der erfreulichen Abschlüsse in der Vergangenheit sowie den zu erwartenden finanziell positiven Prognosen auf die Einnahmen der Gebühren definitiv zu verzichten und damit vor allem den Mittelstand und das Gewerbe langfristig zu entlasten. Die Motion wird für die Gemeindeversammlung im Juni 2025 traktandiert.